Dienstag, 11. Mai 2010

Kaffee Melange – mehr Zucker fürs Geld

Verbraucherzentrale kritisiert
 

(VZ-RLP /10.05.2010) Steht im Kaffeeregal, ist verpackt wie Kaffee, sieht aus wie Kaffee – ist allerdings „Melange“. Wer zur falschen Kaffeemarke greift, bekommt zum Preis von Kaffee rund 90 % gemahlene Kaffeebohnen und 10 % Maltodextrin und Karamell, darauf macht die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz aufmerksam. Zu erkennen ist diese Mischung zum Beispiel am dezenten Hinweis „Harmonische Melange aus Röstkaffee, Maltodextrin und Karamell“ auf der Vorderseite der Verpackung oder bei einem Blick auf die Zutaten-liste. „Diese Art der Kennzeichnung ist nach unserer Auffassung unzureichend, da leicht zu übersehen“, kritisiert Waltraud Fesser, Ernährungsreferentin der Verbraucherzentrale. „Zuckerzusätze, die Verbraucher erfahrungsgemäß im herkömmlichen Röstkaffee nicht vermuten, sollten immer deutlich sichtbar auf der Frontseite durch einen zusätzlichen Hinweis auf die geänderte Rezeptur gekennzeichnet sein.“
Mit den Zuckerstoffen Maltodextrin und Karamell kandieren verschiedene Kaffeeanbieter nach eigenen Angaben ihre Kaffee-bohnen zur Geschmacksabrundung. Maltodextrin wird zu den Zuckerstoffen gezählt und ist ein kaum süß schmeckender, fast geschmacksneutraler Füllstoff. ONKO hat angekündigt, sein komplettes Röstkaffeesortiment durch diese Mischungen zu ersetzen. Eduscho bietet in der Serie Gala zwei Kaffeesorten als Melange an. Bei der Marke Rondo wird nur Karamell eingesetzt. „Das Beispiel Onko darf nicht Schule machen“, so Fesser. „Verbraucher hätten dann nicht mehr die Möglichkeit, reinen Röstkaffee zu kaufen.“ 
Nicht zu verwechseln ist der Karamellzusatz mit den aromatisierten Kaffees, denen beim Rösten Aromen, wie Vanille-, Haselnuss- oder Schoko zugesetzt wird. Zudem stand der Begriff „Melange“ ursprüng-lich für Kaffeespezialitäten mit Sahne oder Milch in Österreich und der Schweiz. Wer keine Zuckerstoffe oder Karamell im Kaffee haben will, muss nun auch bei Kaffee die Packungsaufschriften genau prüfen und ggf. die Sorte wechseln, rät die Verbraucherzentrale.
Weitere Informationen rund um Kaffee bieten die Ernährungsberaterinnen der Verbraucherzentrale montags von 9 bis 13 Uhr und donnerstags von 13 bis 17 Uhr unter der Rufnummer 01805-60 75 60 30 (0,14 Euro pro Minute aus dem Netz der Deutschen Telekom; Mobilfunkpreis maximal 0,42 Euro pro Minute).

Donnerstag, 29. April 2010

Erneut schwerer Verkehrsunfall bei Selters



Quelle: Winkler-TV

Erste Gondel der BUGA-Seilbahn schwebte über den Rhein



KOBLENZ (pm). Während sich das Blitzlichtgewitter in ihren breiten Glasfronten reflektiert, schwebt sie langsam über den Rhein, begleitet vom Hupen der Schiffe unter ihr. Als sie nach der etwa 900 Meter langen Strecke die Stütze der Talstation passiert und lautlos in die Station einfährt, halten die zahlreichen Zuschauer am Konrad-Adenauer-Ufer den Atem an. Dann brandet spontaner Applaus auf. Die Spannung löst sich auch bei den mutigen Monteuren, die auf dem Dach mitgefahren sind, um den Lauf der Rollen zu kontrollieren: Die erste Gondel der BUGA-Seilbahn, die nun das Deutsche Eck mit der Festung Ehrenbreitstein verbindet, hat gerade bei schönstem Frühlingswetter ihre Jungfernfahrt von der Bergstation ins Tal hinunter absolviert. Nachdem diese erste Gondel dazu gedient hat, die Mechanik in der Bergstation auf die Gondeln abzustimmen, kann nun die entsprechende Feinjustierung in der Talstation vorgenommen werden. Am 4. Juli 2010 wird die Seilbahn eingeweiht und kann dann von Jedermann genutzt werden.


„Vier Jahre lang haben wir auf dieses Moment hingearbeitet, haben diskutiert, abgestimmt, geplant und gebaut. Und jetzt, da zum ersten Mal eine Gondel vom Festungsplateau fährt, fehlen im Grunde die Worte“, so beschrieb BUGA-Geschäftsführer Hanspeter Faas diesen nicht nur für ihn emotionalen Moment. Zuvor hatte Faas der Firma Doppelmayr Seilbahnen GmbH als Konzessionär für die gute Zusammenarbeit gedankt. Er hob auch das persönliche Engagement des anwesenden Manfred Graulich hervor, der sich als Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Koblenz in besonderem Maße für das werbliche Engagement der Sparkassen Finanzgruppe im Umfeld der Seilbahn eingesetzt habe.


Trotz ihres Gewichtes von 3.500 Kilogramm hat die Gondel nicht nur wegen ihrer großen Panoramascheiben eine ganz elegante Anmutung. Auch im Innern ist sie edel mit hochwertigen Holzbänken ausgestattet. „Bei Seilbahnkabinen in Skigebieten sitzen sich die Menschen gegenüber. Hier sind die Bänke mit dem Blick nach außen angeordnet, um die Aussicht noch besser genießen zu können“, so Reinhard Fitz, Projektleiter bei der Firma Doppelmayr Seilbahnen GmbH. Zusätzlich gibt es in den barrierefreien Gondeln einen Bereich, in dem zwei Fahrräder Platz haben. Auch mit Kinderwagen und Rollstühlen ist die Seilbahn zu benutzen: Sie fährt in den Stationen mit nur 0,15 Metern pro Sekunde so langsam, dass bequemes Ein- und Aussteigen möglich ist.


35 Personen haben in einer Seilbahngondel Platz, 18 Gondeln wird es insgesamt geben. In den nächsten Tagen dient diese erste Gondel in der Talstation dazu, die Mechanik auf die Gondel abzustimmen. Nach dieser Feinjustierung werden Mitte Mai weitere Gondeln geliefert, montiert und eingehängt. Mit diesen 18 Gondeln – eine davon wird einen Glasbodeneinsatz haben – kann die Seilbahn in der Stunde pro Richtung bis zu 3.800 Menschen transportieren. „Für uns war das in erster Linie ein Transportmittel, um die BUGA-Besucher von den innerstäditischen Ausstellungsbereichen hoch zum Festungsplateau zu bringen. Inzwischen wird uns aber immer bewusster, wie spektakulär und attraktiv diese Seilbahn ist“, betont BUGA-Geschäftsführer Hanspeter Faas. Für ihn ist die Seilbahn eines der vielen Highlights der Bundesgartenschau Koblenz 2011, die in weniger als einem Jahr am 15. April 2011 für 185 Tage ihre Pforten öffnen wird: „Wir liegen gut im Zeitplan, haben ein tolles Konzept und sind auch als Team gut aufgestellt, um eine wirklich tolle Veranstaltung auf die Beine stellen zu können.“


Während der Bundesgartenschau Koblenz 2011 wird eine Berg- und Talfahrt täglich sowohl in den Tages- als auch in den Dauerkarten enthalten sein. So lange müssen Seilbahnbegeisterte aber nicht mehr warten: Im Rahmen des 3. BUGA-Baustellenfestes am 4. Juli 2010 wird die Seilbahn schon eingeweiht und danach für etwa drei Monate betrieben. Der Fahrpreis wird dann für einen Erwachsenen 8 Euro und für ein Kind 4 Euro betragen. Nach Ende der Bundesgartenschau Koblenz 2011 wird die Firma Doppelmayr die Seilbahn bis Herbst 2013 betreiben und wieder abbauen.

Montag, 26. April 2010

Mittwoch, 21. April 2010

Peinlich, peinlich: iPhone 4G - Apple-Mitarbeiter verliert neues iPhone in Bar - PC-WELT

Peinlich, peinlich: iPhone 4G - Apple-Mitarbeiter verliert neues iPhone in Bar - PC-WELT

Spielregeln für Smartphone-Apps jenseits des iPhones

Hannover, 20. April 2010 – Entwickler, die am App-Boom
teilhaben wollen, müssen sich strengen Regeln unterwerfen.
Das gilt nicht nur für das iPhone. Die massiven
rechtlichen und technischen Vorgaben von Apple dienen
auch Android, Nokia, BlackBerry und Co. als Vorbild.
Mit der Einnahmen-Verteilung 70 Prozent für Entwickler
und 30 Prozent für Hersteller hat Apple zudem eine Art
Branchenstandard geschaffen. Das schreibt das
IT-Profimagazin iX [2] in seiner aktuellen Mai-Ausgabe.

Google regelt die Rechtsbeziehungen mit Entwicklern von
Android-Apps in einer ähnlich strikten und einseitigen
Art wie Apple für iPhone-Applikationen. „Jeder Entwickler
sollte sich vor dem Beginn seiner Arbeit genau mit den
vertraglichen Vorgaben vertraut zu machen und gegebenenfalls
juristischen Beistand einholen“, empfiehlt iX-Redakteurin
Ute Roos. „Google kann jederzeit Apps entfernen oder den
Android Market komplett einstellen. Verletzen Apps Rechte
Dritter, kann es für Entwickler bzw. Anbieter teuer werden.
Außer der Entfernung aus dem Store drohen Rückzahlungen an
Käufer und Google sowie unter Umständen Prozess- und
Schadensersatzrisiken.“

Die rechtlichen und kommerziellen Spielregeln der anderen
Anbieter wie Samsung, Symbian, Nokia und Microsoft folgen
im Wesentlichen ähnlichen Ansätzen. Die Entwickler müssen
eine Vielzahl von Pflichten einhalten und die Betreiber
der Plattformen von allen Ansprüchen freistellen. Umgekehrt
haben sie kaum Rechte, nicht einmal darauf, dass sie eine
transparente und anfechtbare Abnahme der erstellten
Applikation durch den Betreiber erhalten.

So müssen Entwickler von Adroid-Apps strenge
Datenschutzvorgaben einhalten. Personenbezogene Daten dürfen
nur verwendet werden, wenn dazu eine Einwilligung des
Betroffenen vorliegt. Dies gilt ausdrücklich, wenn die
Applikation auf Google-Account-Daten des Nutzers zugreift.

In der „App World“ der BlackBerrys liegt der Schwerpunkt auf
Applikationen für Geschäftsanwender. Hier ist zu beachten,
dass kostenpflichtige Apps – nach Vorgaben des Herstellers
RIM – derzeit nur in Europa, USA und Kanada vertrieben werden
dürfen. Hintergrund dürften steuerrechtliche Aspekte sein.

„Sind alle stringenten Spielregeln befolgt, kommt es ‚nur’
noch auf den Inhalt der jeweiligen App an“, so iX-Expertin
Ute Roos. „Gefällt dieser den Plattformbetreibern, steht einem
finanziellen Erfolg nichts mehr im Wege.“

Der Lesesommer der Stadtbibliothek geht in die dritte Runde

Koblenz - Viele Jugendliche haben bereits in der Stadtbibliothek Koblenz angefragt,
ob auch in diesem Jahr wieder der LesesommerClub stattfinden wird. Nach dem
Erfolg des Vorjahres ist die Antwort ein klares "Ja!"!

2009 haben mehr als 350 Teilnehmerinnen und Teilnehmer beim LesesommerClub
der Stadtbibliothek mitgemacht und über 1500 Bücher gelesen. Das wollen wir
2010 toppen!
Langeweile in den Sommerferien gab's gestern! Wer zwischen 10 und 16 Jahre
alt ist, kann vom 28. Juni bis 13. August beim LesesommerClub dabei sein.

Die Jugendbücherei am Florinsmarkt 13 hält in den Sommerferien einen
topaktuellen Bestand an Büchern nur für Clubmitglieder bereit. Vom
Fantasyroman über Liebesgeschichten bis hin zum spannenden Thriller ist für
jeden etwas dabei.
Wer mindestens drei Bücher liest und bewertet, erhält ein Zertifikat und
hat zudem die Chance, tolle Preise zu gewinnen!
Und damit auch Lesemuffel die Möglichkeit haben, drei Bücher zu schaffen,
sind jede Menge leicht zu lesende Titel dabei.

Die Leseleistung wird mit einer großen Abschlussparty nach den Sommerferien
belohnt. Ein tolles Rahmenprogramm mit Christoph Heiner von "Zopp & Co."
als Moderator und Showact und viele Preise warten auf die Teilnehmer. Der
Hauptpreis ist ein iPod!

Übrigens - auch die Schule mit den meisten erfolgreichen Teilnehmern erhält
eine Urkunde und gewinnt außerdem einen Büchergutschein für ihre
Schulbibliothek!

In den nächsten Wochen wird die Stadtbibliothek Informationsmaterial in den
Schulen im Stadtgebiet verteilen. Natürlich erteilen auch die Mitarbeiter
der Jugendbücherei am Florinsmarkt 13 gerne Auskünfte zur Teilnahme und
Anmeldung.

Kontakt: Kinder- und Jugendbücherei der Stadtbibliothek Koblenz, Am
Florinsmarkt 13, 56086 Koblenz
0261-129 26-52 / -50 (Frau Spieker / Herr Blechschmidt)
Mo, Di und Fr: 13.00-18.00 Uhr, Do: 13.00-19.00 Uhr, Sa: 9.00-13.00 Uhr

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